Ein Fest für Körper und Geist

19. August 2025: An Mariä Himmelfahrt wird Maria besonders geehrt
Pfarrer I. R. Josef Triebenbacher Beim Schlusssegen

Die Katholiken, vor allem in Bayern, begingen am Freitag den traditionsreichen Feiertag Mariä Himmelfahrt. Das Fest Mariä Himmelfahrt, auch als großer Frauentag bekannt, ist jetzt schon seit Jahren für die Christliche Frauengemeinschaft Anlass, Kräuterbuschen zu binden. Diese Sträuße waren in früheren Zeiten nicht nur Zierde, sondern galten vor allem in der Landwirtschaft als Heil- und Hilfsmittel. Der Mittelpunkt des Büschels sollte eine Königskerze sein, die auch Muttergotteskerze genannt wird. Die Frauengemeinschaft bot die duftenden bunten Kräuterbuschen, die sie am Donnerstag im Pfarrheim gebunden hatten, vor dem Gottesdienst gegen eine Spende an.

„Mitten im Sommer, mitten im August, feiern wir ein österliches Fest“, so Pfarrer i.R. Josef Triebenbacher bei der Messe am großen „Frauentag“ in seiner Einleitung. „Und ich sage ganz bewusst ein österliches Fest, denn wir feiern und denken daran, wie Jesus seine Mutter Maria in den Himmel aufgenommen und uns damit gezeigt hat, wozu wir berufen sind. Nicht für den ewigen Untergang, sondern für das ewige Leben bei Gott. Und so ist dieses heutige Fest ein sehr frohes und tröstliches Fest.“Nach dem gemeinsamen Schlussgebet und dem Segen dankte der Geistliche allen Beteiligten sowie dem Organisten Simon Raab und dem Kantor Johann Fersch für die würdevolle Mitgestaltung des Gottesdienstes.