Frau übersieht Rettungswagen

09. März 2026: Unfall bei Chamerau: Drei Verletzte und 160.000 Euro Sachschaden
Rettungswagen

Drei mittelschwer verletzte Fahrzeuginsassen und Sachschaden in Höhe von rund 160.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntag auf der B85 auf Höhe der Tankstelle nähe Chamerau ereignet hat. Eine 84-jährige Autofahrerin hatte beim Einbiegen in die Bundesstraße einen zu einem Notfall fahrenden Rettungswagen übersehen.

BRK-Rettungsdienstleiter Dominik Lommer erklärte vor Ort, dass der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Chamerau unterwegs gewesen sei, als es zu dem Unfall kam. Eine 84-Jährige wollte aus dem Gewerbegebiet „In der Grube“ in die Bundesstraße einbiegen und in Richtung Cham fahren, als sie allem Anschein nach den Rettungswagen übersah. Dessen Besatzung wollte den Aufprall noch verhindern und zog leicht nach links, wo es dann zur Kollision kam. Aufgrund der Aufpralldynamik wurde der Rettungswagen nach links von der Straße abgeleitet, er fuhr ein kurzes Stück noch auf der abfallenden Böschung weiter, ehe er auf der Fahrerseite im angrenzenden Feld zum Liegen kam.

Totalschaden am RettungswagenAufgrund des eingehenden Notrufs alarmierte die Leitstelle Regensburg kurz nach 19 Uhr nach dem Stichwort „THL5/RD4 – eingeklemmte Person“. Nach der Ankunft der ersten Einsatzkräfte entspannte sich die Situation, da alle Unfallbeteiligten eigenständig die Fahrzeuge verlassen konnten. „Vor Ort wurden die Feuerwehren aus Chammünster, Chamerau und Chameregg mit dem Sperren der B85, dem Ausleuchten der Einsatzstelle und dem Vorbereiten eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber eingesetzt“, gab Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer Auskunft, der zusammen mit KBR Michael Stahl und KBM Alexander Beier die Einsatzstelle anfuhr.

Weitere Feuerwehren konnten demzufolge die Anfahrt abbrechen, so die Einsatzstelle. Die drei Fahrzeuginsassen wurden, so Dominik Lommer, mit mittelschweren Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser transportiert. „Unsere beiden Besatzungsmitglieder wurden mit dem Rettungswagen verlegt, die Fahrerin mit dem Hubschrauber“, sagte Lommer, der zusammen mit seinem Stellvertreter Tobias Muhr die zahlreichen BRK-Mitarbeiter koordinierte.

Die Polizei nannte noch vor Ort einen Sachschaden von 160.000 Euro. Den größten Anteil davon entfällt auf den Rettungswagen, bei dem von einem Totalschaden ausgegangen werden muss.

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.