Gesteckte Ziele verwirklichen

21. Februar 2026: Freie Wähler Chamerau-Lederdorn halten ihre Auftakt-Wahlversammlung ab

„Gemeinsam Ziele zu verwirklichen und bereits heute im Sinne unserer Gemeinde an die Zukunft zu denken“ – diese fundamentale Haltung der Freien Wähler Chamerau-Lederdorn konstituiert die Basis für die anstehenden Wahlen. Die erste Wahlkampfveranstaltung wurde am Donnerstag in der Pizzeria Toto abgehalten, wo Listensprecher Franz Ellmann neben 30 interessierten Anwesenden auch den Landratskandidaten Christian Schindler begrüßte

.Franz Ellmann thematisierte die fundamentale Relevanz kommunalpolitischer Tätigkeit, indem er ausführte, dass „die demokratische Kultur ihren Ursprung in der Familie nimmt und die Gemeinde die elementarste Zelle der demokratischen Ordnung darstellt“. In der Kommunalpolitik stehe nicht die persönliche Karriere im Vordergrund, sondern das Engagement von Bürgern vor Ort, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

Landratskandidat Christian Schindler präsentierte seine politischen Visionen als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. In Chamerau spüre man die Begeisterung und das Engagement, die die Freien Wähler im Landkreis auszeichnen. Schindler hob hervor, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Städten und Gemeinden ist.

„Landkreis verändert sich“

Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen sei er überzeugt, dass sich der Landkreis entscheidend verändern wird. „Politik muss sichtbar, hörbar und verständlich sein“, forderte Schindler. Er sei 33 Jahre alt, von Beruf Verwaltungsfachwirt und fungiere aktuell als Kreisvorsitzender der Freien Wähler im Landkreis Cham. Er wurde im September 2025 einstimmig von seinem Verband als Landratskandidat aufgestellt. Wie er darlegte, möchte er den Generationswechsel im Landratsamt nach der Ära von Franz Löffler aktiv gestalten.

Als einer der jüngeren Kandidaten möchte er gezielt die Themen der jungen Generation – Wohnraum, Freizeitangebote, digitale Infrastruktur sowie eine qualitative Stärkung der Krankenhausverwaltung – in den Fokus rücken.

Gemeinderatsbewerber Michael Koenen sorgte mit seinem Jonglierakt für eine fröhliche Auflockerung des Programms. In der Fragerunde an die Landratskandidaten wurden zentrale Themen angesprochen. Besonders die Fragen zur Zukunft des Mittelstandes, zur Lösung des Wohnraummangels und zur Integration sorgten für intensive Diskussionen. Der Landratskandidat präsentierte seine Visionen und Strategien. Nachfolgend präsentierten sich die zwölf anwesenden Kandidaten der Freien Wähler Chamerau-Lederdorn.

Rück- und Vorschau

Erich Mühlbauer, der Listenführer der Freien Wähler Chamerau-Lederdorn, gab in seiner Rück- und Vorschau einen kurzen Tatsachenstand zu den vergangenen sechs Jahren im Gemeinderat. Das Wahlprogramm der Liste beinhalte unter anderem das Ziel einer zukunftsorientierten und prosperierenden Gemeinde. „Es ist unser Vorhaben, den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere im Bereich der Wasserkraft und Photovoltaik, weiter voranzutreiben, wobei wir eine aktive Beteiligung der Bürger an diesen Projekten anstreben“, sagte Mühlbauer.

Die Neukonzeption des Pausenhofs der Grundschule stelle ein besonderes Erfordernis dar. Ferner beabsichtige die Liste, die lokalen Vereine zu unterstützen und das ehrenamtliche Engagement zu intensivieren: „Hierzu gehören auch die Etablierung von Angeboten, die auf die Bedürfnisse älterer Mitbürger zugeschnitten sind, sowie Maßnahmen zur Förderung der Jugend und zur Gewährleistung von erschwinglichem Wohnraum.“

Von besonderer Bedeutung sei es, dass junge Menschen in der Gemeinde verbleiben und hier die Möglichkeit erhalten, ihre Zukunftsaussichten zu verwirklichen. „Mithilfe des Ausbaus des Radwegenetzes intendieren wir, eine verbesserte Anbindung nach Lederdorn und Staning zu generieren. Auf diese Weise wird unsere Gemeinde für sämtliche Generationen lebenswert erhalten.“

Ein weiterer wesentlicher Aspekt betraf die Durchführung der bevorstehenden Wahl. Da die Kandidaten aus sämtlichen Ortsteilen kommen, forderte sie Ellmann auf: „Nehmen Sie an der Wahl zum Gemeinderat wie auch an der Landrats- und Kreistagswahl teil und verbleiben Sie auf unserer Liste. Uns ist am ehesten bewusst, welche Notwendigkeiten für uns bestehen.“
 
 
 
KÖTZTING