Glaubenszeugnis am Kalvarienberg

23. März 2026: Pfarrgemeinde erinnert beim Kreuzweggang an Leid und Hoffnung
Kreuzweg Am Kalvarienberg

Eine bedeutende Tradition in der Fastenzeit stellt der Kreuzweggang zum Kalvarienberg dar. Wie alljährlich begaben sich die Gläubigen am vergangenen Sonntag erneut auf den gemeinsamen Weg zur Kapelle.Am Sonntag wurde an den 14 Stationen gemeinsam gebetet und gesungen. Dabei wurde an die Leidensgeschichte Jesu und an das Leid der vielen Menschen in den Kriegsgebieten erinnert. Die Atmosphäre war von Besinnlichkeit und Stille geprägt, während die Gläubigen andächtig die einzelnen Stationen des Kreuzweges betrachteten und ihre Gebete verrichteten. Die Mahnung angesichts des Leids der Menschen in den Kriegsgebieten verdeutlichte die Notwendigkeit, sich dieser Problematik bewusst zu werden und Solidarität mit den Betroffenen zu demonstrieren. Der Kreuzweg ist nicht nur ein Ort des Gebets und der Besinnung, sondern auch ein Ort der Solidarität und des Gedenkens. Es ist von Bedeutung, sich ständig daran zu erinnern, dass die Leiden der Bewohner der Kriegsgebiete nicht ignoriert werden sollten und es unsere Verantwortung ist, uns für Gerechtigkeit und Frieden zu engagieren.Am Ende des Kreuzweges, der alljährlich stattfindet, war es Pfarrer Kilian Limbrunner ein besonderes Anliegen, seinen Dank an Anita und Gerhard Bock auszusprechen. Die beiden engagierten sich in besonderem Maße für die Begehbarkeit des Wegs zur Kapelle sowie für die Sauberhaltung vor und im Innern der Kapelle, in der die letzte Station des Kreuzweges stattfand. Durch ihren unentgeltlichen Einsatz trugen sie dazu bei, dass der spirituelle Ort sich stets in einem Zustand der Gepflegtheit befindet und den Gläubigen somit ein angenehmes Verweilen ermöglicht wird. Es sei für die beiden selbstverständlich, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und zur Erhaltung der Kapelle als Ort der Ruhe und Besinnung beizutragen.