Heimat und Theaterverein sind eine aktive Gruppe
Chamerau. (hep) Der Heimat- und Theaterverein Chamerau kann auf ein zwar ruhiges, jedoch inhaltsreiches Jahr zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung in der „Pizzeria Toto“ zog Vorsitzender Manfred Purschke eine zufriedene Bilanz. „Es ist mir eine besondere Freude, bekanntzugeben, dass wir 23 engagierte Mitglieder, einschließlich unseres Ehrenmitglieds Ludwig Schmid, willkommen heißen dürfen“, hob Purschke hervor. Den Schwerpunkt bildeten die Darlegungen zum abgelaufenen Vereinsjahr nebst den mannigfaltigen bevorstehenden Veranstaltungen. Mit viel Engagement und Vorfreude blicken die Mitglieder auf die kommenden Termine, die den Zusammenhalt und die lebendige Kultur des Vereins weiter stärken werden.
Die Verlesung des Protokolls der am Samstag abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Vereins stand zunächst auf der Tagesordnung. Die Schriftführerin Marion Purschke verlas das Protokoll in seinem vollständigen Wortlaut, woraufhin es von den Mitgliedern ohne Einwendungen angenommen wurde. Der Vorsitzende, Manfred Purschke, sprach der Schriftführerin seinen herzlichen Dank für das abermals vorbildlich geführte Protokoll aus.
Der Vorsitzende stellte dann seinen detaillierten Rechenschaftsbericht vor. Dabei ließ er das vergangene Kalenderjahr Revue passieren und hob insbesondere einige Höhepunkte aus 2025 hervor. Die Vielzahl der zu bewältigenden Aktivitäten und Termine demonstrierte auf eindrucksvolle Weise das engagierte Wirken des Vorstands. „Wir konnten unsere Zielsetzung gut umsetzen“, resümierte Purschke. Besonders betonte er, wie es gelungen sei, eine Gemeinschaft zu bilden und den Zusammenhalt des Vereins zu festigen. Hierdurch wurde der Verein in die Lage versetzt, die mannigfaltigen und weitreichenden Aufgabenstellungen mit Bravour zu meistern. Hinsichtlich der Jugend- und Theaterarbeit lässt sich gleichfalls ein überaus erfolgreicher Kurs konstatieren. Sein außerordentlicher Dank galt insbesondere allen Aktiven, deren Engagement in erheblichem Maße zum Erfolg beigetragen hatte. Besondere Erwähnung fanden ferner Rudi Altmann für die unermüdliche Betreuung der Totenbrettgruppe sowie die Theaterleitung unter Petra Oswald und Alexander Tannert für deren ausgezeichnete Leistungen.
Der Kassenbericht wurde von Martin Purschke vorgetragen. Er gab eine ausführliche Darstellung der Einnahmen und Ausgaben des letzten Jahres. Als besonders erfreulich erwies sich der Ertrag aus den Veranstaltungen, welche von der Bevölkerung regen Zuspruch erfuhren. Besonders hervorzuheben sind hier die Theatergruppe mit der Sagenwanderung sowie das Krimidinner, die für einen deutlichen Zuwachs bei den Einnahmen sorgten. Insgesamt konnte trotz eines eher ruhigen Jahres ein leichter Plusstand in der Kasse verzeichnet werden, was für die finanzielle Stabilität des Vereins von großer Bedeutung ist. Die Kassenprüfer Uta und Alexander Tannert bestätigten eine tadellose Kassenführung und sprachen dem Kassenverwalter ihren Dank für seine sorgfältige Tätigkeit aus.
Eine Betrachtung der bevorstehenden Ereignisse ließ eine positive Entwicklung erwarten
Vorsitzender Purschke erwähnte bedeutsame Termine im Kalender, darunter die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Chamerau, an denen sich bereits 15 Mitglieder beteiligen werden. Es folgen im Jahreslauf ein Theaterworkshop im Bürgerhaus sowie die traditionelle Sagenwanderung am 25. und 26. September Den unbestreitbaren Höhepunkt des Jahres 2026 stellt indes die Festivität anlässlich des siebzigjährigen Jubiläums des Trachtenvereins sowie des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der Theatergruppe am 11. Oktober dar. Nach derzeitigem Stand der Planung ist ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche vorgesehen, woraufhin ein Marsch zur Totenbrettgruppe stattfinden wird. Im Anschluss daran begeben sich die Teilnehmenden zurück zum Bürgerhaus, wo ihnen ein von Bäckerwirt zubereitetes Mittagessen im Rahmen eines Caterings gereicht wird. Im Anschluss an das Mahl erfolgen Ehrungen, welche von Darbietungen und Sketchen der Theatergruppe umrahmt werden. Für diesen speziellen Tag wird noch ein endgültiger und ausführlicher Ablauf erarbeitet und den Mitgliedern rechtzeitig mitgeteilt.
Im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Wünsche und Anträge“ sprach der Pfleger der Totenbrettgruppe, Rudi Altmann, einige gewichtige Anliegen an. Die in die Jahre gekommene Totenbrettgruppe an der Straße nach Gillisberg bedarf einer dringenden Instandsetzung, insbesondere hinsichtlich der Befestigungen und der Auswechslung einzelner Totenbretter. Der Vereinsausschuss wird sich dieser Problematik noch vor der feierlichen Gründungszeremonie im Oktober widmen, um die erforderlichen Arbeiten fristgerecht zu vollenden. Ferner wurde die Prüfung der Vereinsbekleidung sowie gegebenenfalls die Organisation einer Nachbestellung zur Gewährleistung eines einheitlichen Erscheinungsbildes angeraten. Abschließend sprach die Theaterleiterin Petra Oswald ihren Dank für die konstruktive Kooperation mit den Mitgliedern sowie dem Vorstand aus, welche von Harmonie und großem Engagement innerhalb des Vereins zeugt.
Abschließend sprach der Vorsitzende, Manfred Purschke, allen Freunden, Mitgliedern und Gönnern des Vereins seinen erneuten Dank aus. Er zollte den zahlreichen Stunden, die diese Personen dem Erhalt und der Pflege der Traditionen widmen, seine Anerkennung. Er betonte eindrucksvoll: „Wir sind ein Verein, der Tradition und Brauchtum lebt und nach außen hin vertritt.“ Es verdiene Erwähnung, dass eine derart hohe Anzahl an Mitgliedern ihre freie Zeit sowie ihre Schaffenskraft unentgeltlich dem Wohle des Vereins widme. Purschke bemerkte: „Ohne dieses Engagement wäre vieles schlicht nicht möglich.“ Damit betonte er die Bedeutung jedes einzelnen Vereinsmitglieds für den Erfolg.
Die jährliche Hauptversammlung demonstrierte aufs Neue, welch rege und hingebungsvolle Vereinsarbeit vonstattengeht. Voller Zuversicht blickt man den anstehenden Aufgaben und Festlichkeiten entgegen, gestützt auf Tatkraft, Gemeinsinn und ein hohes Maß an Engagement. Gemeinsam möchten wir, dass die Traditionen gepflegt, der Zusammenhalt gestärkt und auch zukünftig eine aktive Vereinstätigkeit gefördert wird.
Die in die Jahre gekommene Totenbrettgruppe an der Straße nach Gillisberg erfordert eine Instandsetzung einiger Totenbretter.