Alles Gute zum Schulanfang

15. September 2021 : Ein starker Jahrgang für die Chamerauer Grundschule - Ab nächster Woche Lollytests

 Chamerau (hep) Den Eltern dürfte vielleicht ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass der erste Schultag für ihre Erstklässler einigermaßen gut über die Bühne ging. Trotz der Mund-Nasen-Schutzmasken, die sie in diesen Corona-Zeiten tragen müssen, ist den Kindern die Anspannung anzumerken, doch das große Ziel, das Lernen, kann ab jetzt dann beginnen. Gebannt fixierten die Abc-Schützen die beiden Frauen, die vor ihnen standen: Rektorin Claudia Mühlbauer und Klassenlehrerin Martina Koeppelle.
Die kleine Begrüßungsfeier der Erstklässler in der Grundschule Chamerau fand heuer zwar ohne die Klassen 2 bis 4 statt, dafür aber bei herrlichstem Wetter vor der Schule. Aufgeregt und mit großen Schultüten im Arm nahmen die 25 Abc-Schützen im Innenhof Platz, während sich die Eltern in ausreichendem Corona-Abstand hinter ihnen verteilten.

 Rektorin Claudia Mühlbauer hieß alle willkommen

Nach der Begrüßung brachte die Schulleiterin zum Ausdruck, dass der erste Schultag ein besonderer Tag für diese Erstklässler sei, der lange ersehnt wurde. „Ihr habt darauf hingefiebert, nun ist er endlich da. Bestimmt seid ihr sehr aufgeregt, manche werden vor Aufregung zittern. Wie wird es wohl in der Schule sein? Ich kann euch sagen, es ist schön bei uns an der Grundschule Chamerau”, so Claudia Mühlbauer.
Die Rektorin meinte, dass es da noch etwas gebe, das genauso wichtig sei als lernen: nämlich gut miteinander auskommen und achtsam miteinander umgehen. Sie verwies auf das Leitbild der Schule das vor dem Schuleingang aufgestellt war “gemeinsam 8sam”.

 Dann stellte sie Klassenlehrerin Martina Koeppelle vor, die es sofort verstand, die Kinder mit einer Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Die Abc-Schützen forderte sie auf, aufeinander aufzupassen, zusammenzuhalten und einander zu helfen. Für jedes Kind gab es eine kleine Mini-Schultüte.
Nach dem obligatorischen Klassenfoto führte Martina Koeppelle sie ins Klassenzimmer, wo sich die Kinder einen Platz aussuchten. Dann erlebten die Erstklässler die erste Unterrichtsstunde. Viel zu schnell war diese vorbei, und die Eltern konnten ihre Kinder im Hof wieder in Empfang nehmen.

 Corona- und seine Auflagen

 In der Zwischenzeit berichtete Rektorin Mühlbauer vor der Schule mit den Eltern den weiteren Ablauf an der Schule wegen Corona. Dass die 25 Abc-Schützen maskiert den Weg in ihren neuen Lebensabschnitt antraten mussten, war dagegen im zweiten Convid Jahr schon irgendwie normal. Von Normalität kann aber längst nicht die Rede sein. Rektorin Claudia Mühlbauer machte gegenüber den Eltern keinen Hehl daraus, dass die Schulleitung wie auch die Lehrkräfte aufgrund der Pandemie immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. So zum Beispiel hinsichtlich der Testpflicht.„In dieser Woche arbeiten wir noch mit den Gurgeltests. Ab Montag soll dann auf die Lollytests umgestiegen werden“, ließ Mühlbauer wissen. Diese neue Testform sei praktikabler, heißt es. Die Schule musste hierfür jedoch von den Eltern nochmals eine separate Einverständniserklärung erbeten.  

 Abc-Schützen erhielten den Segen

 Den Abschluss bildete ein Gottesdienst in der Pfarrkirche, wo Pfarrer Limbrunner die ABC-Schützen und viele Eltern begrüßte. Pfarrer Limbrunner brachte eine Schultüte mit. Darin war „etwas sehr Wertvolles für alle Kinder“ - keine Süßigkeiten und kein Spielzeug, sondern als erstes ein Kreuz, als Symbol zum täglichen Gebet. Den Weihwasserbehälter der als nächstes aus der Schultüte geholt wurde bedeutet dass Du getauft worden bist und als Christ leben solltest. Weiter holte der Geistliche noch ein Pausenbrot, ein Sitzkissen und einen Wecker aus der Schultüte und erklärte anschaulich für was diese Sachen zum Schulstart gehören.
Pfarrer Limbrunner bat die Kinder nach vorne und segnete sie mit den Worten: „Gottes Schutz soll euch begleiten, nicht nur zur Schule und wieder nach Hause, sondern euer ganzes Leben lang“, dabei machte er einzeln jeden Schulanfänger das Kreuzzeichen auf die Stirn und wünschte ihnen einen guten Start. Nach den Fürbitten und dem gemeinsamen Vaterunser mit ihren Angehörigen sangen alle das Schlusslied „Groß sein lässt meine Seele den Herrn!“