Erstmals ein mächtiger Christbaum für Chamerau

03. Dezember 2020 : Eine nachahmenswerte Gemeinschaftsaktion - Die Gemeinde putzt sich weihnachtlich heraus.

 Chamerau. Zum ersten Advent ist es gar nicht mehr so weit hin. Deshalb sind die Mitarbeiter des Bauhofes derzeit auch schon voll beschäftigt, das Dorf weihnachtlich zu schmücken. Dazu gehörte auch erstmals, das Kriegerdenkmal in ein vorweihnachtliches Lichtermeer zu verwandeln.

 Am Mittwoch haben die Bauhofmitarbeiter begonnen, die Regenbrücke, den Baum am Kirchenvorplatz und den Baum vor dem Kriegerdenkmal mit einer Lichterkette weihnachtlich zu schmücken. Bei fließendem Verkehr erfolgte durch Mitarbeiter des Bauhofes auf der Regenbrücke die Vorbereitung für die Weihnachtszeit in der Gemeinde. Es wurde die Beleuchtung für die Advents- und Weihnachtszeit auf der Regenbrücke montiert. Die rund 300 Lampen werden bis zum 1. Advent wieder wie jedes Jahr leuchten. 

 Auch am Kirchenvorplatz wurde der Christbaum aufgestellt und die Lichterketten angebracht. Um das Prachtexemplar einzupassen, musste der Durchmesser des Stamms verringert werden. Den Baum hat die Firma Graf Immobilien Cham dankenswerterweise gespendet. Es handelt sich um eine Nordmanntanne mit einer Höhe von sieben Metern. 

 Erstmals erstrahlt nach der Einweihung des Kriegerdenkmals am jetzigen Standort im „Park rechts des Regens“ am 20. September 1986 eine nicht minder schön gewachsene vier Meter hohe Nordmanntanne, gespendet wurde der Baum dankenswerterweise von Eva Brey, die sich auch bereiterklärte bis auf weiteres zur Weihnachtszeit einen Baum für das Kriegerdenkmal zu spenden, der Baum wurde von der Spenderin vom Ortsansässigen Christbaumverkäufer Menacher aus Roßbach erworben. 

 Die Gemeinde die die Christbaumaktion im Park unterstützte kommt für die Kosten der Beleuchtung auf und die KuRK übernimmt die Stromkosten.

 Der Baum wurde von Mitgliedern der KuRK Chamerau bereits am Samstag mit Manneskraft aufgestellt. Jetzt kann der Advent kommen, so die einhellige Meinung der vielen Beobachter die sich zum Aufstellen eingefunden hatten. Allerdings muss der zum 1. Advent angesetzte Adventsmarkt coronabedingt entfallen.