Zahl der Anforderungen merklich gestiegen

23. Oktober 2020 : Feuerwehr Staning war im vergangenen Jahr 300 Stunden im freiwilligen Einsatz

 Staning. Die Freiwillige Feuerwehr Staning lud am Samstag zur Jahreshauptversammlung ein. 2. Vorsitzender Karl Mayer begrüßte dazu im Feuerwehrgerätehaus eine Vielzahl von Mitgliedern und einige Ehrengäste.

 Mit einer Schweigeminute gedachte man des verstorbenen Kameraden Frieder Herold.

 Ein neues Mitglied

 Das von Schriftführer Martin Dendorfer vorgelesene Protokoll der Vorjahreshauptversammlung 2019 wurde in vollem Wortlaut angenommen. Dem Rückblick des 2. Vorsitzenden Karl Mayer war zu entnehmen, dass die Kameraden im abgelaufenen Vereinsjahr an vielen Festen und weiteren Veranstaltungen teilgenommen haben. Gefordert war die Wehr besonders beim Fest "1000 Jahre Chamerau", zu dem auch das eigene Feuerwehrzelt kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Mayer sprach auch das eigene Hallenfest und das Kesselfleischessen an, das erstmals am Faschingssamstag stattfand und alle Erwartungen übertraf. Zum Schluss seines Berichtes konnte Mayer den 28 Mitgliedern, die zur Versammlung erschienen waren, mit Markus Fischer ein neues Mitglied vorstellen.

 41 Einsätze im Berichtsjahr

 1. Kommandant Peter Lommer begrüßte eingangs seines Rechenschaftsbericht, auch den heutigen Versammlungsleiter, den Ehrenvorstand Karl Mayer, bevor er  seinen Rechenschaftsbericht der Versammlung mit Hilfe Via Beamer unterbreitete. 

 22 Aktive, so der 1. Kommandant Peter Lommer sind wichtige Pole bei den Einsätzen, obwohl der direkte Arbeitsplatz der einzelnen Kameraden nicht im Einsatzbereich liegt. Lommer sprach auch die dringend notwendigen Anschaffungen von Jugendschutzanzügen, Verkehrsleitkegel und Feuerwehrleinen an.

 Die Anforderungen an die aktive Mannschaft seien enorm gestiegen, so musste die Wehr zu fünf Einsätzen im abwehrenden Brandschutz (Brände), zu 35 Einsätzen im technischen Hilfsdienst (THL) und zu einer sonstigen Tätigkeit ausrücken. Auch die Weiterbildung durch Lehrgänge wie Absturzsicherung die von Tobias Steinmann, Daniel Felke und Niko Böse besucht wurden, erfolgte. Der 1. Kommandant selbst nahm am VR-Training Gruppenführer Brand teil. Teilgenommen hat man an auch verschiedenen überörtlichen Versammlungen und Veranstaltungen, auch an der Feuerwehraktionswoche. 

 Die geleisteten Einsatzstunden erreichten mit 300,4 (Vorjahr 71,5) einen neuen Höchststand. 111 Übungsstunden wurden abgehalten, was eine Gesamtstundenzahl von 411,4 (Vorjahr 378,5) Stunden bedeutet.

 Schließlich sprach der Kommandant die neue Handyalarmierung an.

 Kleine Jugendgruppe

 Jugendwart Stefan Ederer konnte in seinem Bericht auch auf eine überaus engagierte und lernwillige "Truppe" verweisen. Mit Eifer nahmen die jungen Feuerwehrler ihre Termine wahr und zeigten sich in vielen Bereichen präsent. So wurden neun Jugendübungen mit 18 Stunden zur Aus- und Fortbildung absolviert. 23 Mannstunden der Jugendfeuerwehr und 47 Mannstunden der Kinderfeuerwehr fielen in feuerwehrtechnischer Ausbildung an. Teilgenommen wurde an Großübungen der Jugendfeuerwehren in Oberndorf und am Wissenstest 2019. Außerdem wurden Veranstaltungen zur allgemeinen Freizeitgestaltung abgehalten. Zwei Mitglieder zählte die Jugendgruppe Ende 2019 nach einem Abgang durch Wohnungswechsel. Die Kinderfeuerwehr hatte mit zwei Mädchen und einem Buben zum Jahresende 2019 drei Mitglieder. Ederer gab noch eine kurze Information mit Vorschau auf 2020 und appellierte zum wiederholten Mal an die Eltern zur Motivation des Nachwuchses für die Feuerwehr.

 Lob für starkes Engagement

 Kassenverwalter Josef Heigl gab einen Bericht über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und stellte heraus, das die Ausgaben etwas höher waren als die Einnahmen, die aber mit den getätigten Anschaffungen begründet seien. Die Kassenprüfer Heiner Mayer und Ernst Schlamminger bestätigten dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung.

 KBI Andreas Bergbauer wollte mit seiner Anwesenheit seine Wertschätzung für die geleitstete Arbeit zum Ausdruck bringen. Man könne mit Fug und Recht sagen, dass die kleine Feuerwehr Staning ein "zuverlässiger Partner im Brand- und Katastrophenschutz" sei. Die von dieser Wehr absolvierten Leistungsprüfungen nannte er die Basis für eine solide Aus- und Weiterbildung, denn damit werde das Niveau gehalten. Der KBI lobte die FFW Staning für ihr starkes Engagement.

 Bürgermeister Stefan Baumgartner gratulierte der Feuerwehr Staning zu der hervorragenden Arbeit und forderte die Kameraden auf, diese Arbeit so erfolgreich weiterzuführen. Er nannte es bewundernswert, wie die oft schwierigen Einsätze mit viel menschlichem Leid und teilweise unter schwersten Bedingungen professionell abgewickelt werden. Baumgartner blickte kurz auf die Schneebruchsituation 2019 zurück und hob hervor, dass die Feuerwehr in seinem Gemeindebereich und auch im KBI-Bereich bis heute ihre geleisteten Einsätze noch nicht den Betroffenen in Rechnung stellen. Die Jugendarbeit dürfe in Zukunft, selbst wenn das manchmal zahlenmäßig schwer sei, nicht vernachlässigt werden. 

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